Hochwertige Zahn-Implantate nach dem sanften MIMI-Verfahren

Neben den rein ästhetischen Gründen, eine Zahnlücke zu schließen – denn perfekte Zähne gehören in unserem Kulturkreis zu einem gepflegten Auftreten – gibt es natürlich auch medizinische Argumente, die dafür sprechen, eine Zahnlücke möglichst bald zu versorgen.

Beispielsweise können andernfalls die Nachbarzähne in eine Zahnlücke kippen oder der Gegenzahn im anderen Kiefer, der Antagonist, in die Zahnlücke hineinwachsen. Die Folge können Störungen der Kaufunktion, orthopädische Beschwerden (Hüfte) und eine schlechtere Verdauung sein, denn „Gesund beginnt im Mund!".

Die Mundhöhle sollte man als Gesamtheit sehen: Zähne, Muskulatur und Kiefergelenk stehen in einem direkten Zusammenhang und beeinflussen sich gegenseitig. Fehlt z. B. nur ein Zahn, so kann dies ganz erhebliche, negative Konsequenzen mit sich führen: Die Muskulatur verspannt sich, was zu chronischen Kopfschmerzen führen kann. Weitere bekannte Beschwerden als Folge von Zahnlücken können Gesichtsschmerz, Tinnitus (,Ohrsausen') bis hin zu Schwindel, Nackenverspannungen und Rücken- und Hüftleiden sein.

Darüber hinaus kann eine Zahnlücke nicht nur die Ursache von verschiedenen Beschwerden sein, sondern auch den Verlust weiterer Zähne nach sich ziehen (Domino-Effekt).

Implantate statt Prothesen

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, meistens in Form von Schrauben, die in den Kieferknochen „eingepflanzt" werden (vom lat. implantare: einpflanzen), um verloren gegangene Zähne zu ersetzen. Implantate tragen einen festen Zahnersatz, z. B. Einzelkronen oder Brücken, oder man kann mit ihnen herausnehmbaren Zahnersatz, z. B. eine komplette Prothese, sicher verankern. Implantate haben sich seit ca. 40 Jahren bewährt und sind mittlerweile in vielen Zahnarztpraxen und Zahnkliniken Bestandteil des Praxisalltags. Jedes Jahr werden alleine in Deutschland ca. 1.000.000 Implantate eingesetzt – mit steigender Tendenz.

Implantat ist nicht gleich Implantat!

Da Zahnimplantate schon seit langer Zeit verwendet werden, haben sich nicht nur völlig unterschiedliche Implantatsysteme entwickelt (einige davon sind mittlerweile wieder vom Markt verschwunden), sondern auch unterschiedliche Implantationsmethoden. Analog eines endoskopisch-internistisch/orthopädischen Eingriffs nach der Schlüssel-Loch- Methodik (Herzklappen-, Stent-, Gallenblasen-, Blinddarm- und Kniegelenks-OP) setzt sich immer mehr die MIMI®-Flapless-Methodik auf dem Gebiet der zahnärztlichen Chirurgie durch, die seit 25 Jahren etabliert ist.

Somit ist Implantat nicht gleich Implantat. Es gibt zwei Implantations-Methoden:

  • Das KIV-Verfahren (konventionelles Implantations-Verfahren)
  • Das MIMI®-Flapless-Verfahren (minimal-invasive Methodik der Implantation)

Bevor wir uns der patientenfreundlichen MIMI®-Flapless-Technik zuwenden, werfen wir auf der folgenden Seite einen Blick auf das KIV-Verfahren:

Das konventionelle Implantologie-Verfahren (KIV)

Das KIV-Verfahren erstreckt sich zumeist über viele Monate (bis zu einem Jahr) mit etlichen Behandlungssitzungen, zumal wenn umfangreiche Knochenaufbauten erforderlich sind.

Bei der eigentlichen KIV-Operation wird der Knochen freigelegt und nach Platzierung des Implantats vernäht. Dieser Eingriff ist unweigerlich mit größeren Risiken einer Infektion (Entzündung), Schwellungen, Blutergüssen und Schmerzen verbunden.

In der sogenannten prothetischen Phase (nach einigen Monaten, wenn das Implantat „eingeheilt" ist) wird dann wieder - unter örtlicher Betäubung - die Mund-Schleimhaut operativ eröffnet, das Implantat „freigelegt", die Schleimhaut „geformt", relativ umständlich ein Abdruck genommen (u. a. mit Röntgenkontrolle und „Offener Abformung) und der Implantatkopf eingesetzt, auf dem dann der Zahnersatz befestigt wird.

Zusammen gefasst ist das klassische Implantationsverfahren durch die folgenden Nachteile gekennzeichnet:

  • Mindestens zwei bis vier Sitzungen bzw. Operationen, i. d. R. mit ein- oder mehrmaligem Freilegen des Kieferknochens
  • Große Gesamtbehandlungszeit bis zu einem Jahr
  • Hohe Material- und Verbrauchskosten

Schematischer Ablauf einer konventionellen Implantat-Insertion

Implantation nach dem klassischen Implantologie-Verfahren „KIV“

Eine Schaltlücke soll durch ein Implantat geschlossen werden (1). Zunächst wird in einer Operation die Schleimhaut geöffnet (2) und aufgeklappt (3). Anschließend wird eine Bohrung in den Kieferknochen gefräst (4), deren Durchmesser dem Implantat entspricht (4, 5). Das Implantat wird eingesetzt (6), die Schleimhaut vernäht (7) und nach dem erfolgreichen Einwachsen des Implantates, also 3 bis 12 Monate später, werden, i. d. R. in einer zweiten Operation mit erneutem Aufschneiden und Aufklappen der Schleimhaut, das Abutment (8) und die Krone (9) aufgesetzt.

Warum betreibt man beim KIV diesen Aufwand?

Man ging von der These aus, dass ein Implantat „lastfrei“ in den Knochen einwachsen müsse, um dauerhaft die Kaukräfte abzufangen. Deshalb teilte man Implantate in zwei Abschnitte. Der Durchmesser der Bohrung entspricht dem Durchmesser des Implantates bei „KIV“. Deshalb gibt es bei KIV keine Primärstabilität und der Knochen muss erst auf der Implantatoberfl äche „anwachsen“. Das gleiche gilt übrigens auch für Keramik-implantate, da man bei diesen keine Kompression ausüben darf.

MIMI®-Flapless-Implantation mit Champions® – die ideale Kombination

MIMI®-Flapless
Das Periost – die Knochenhaut – umschließt den gesamten Knochen.

Der Implantationsvorgang selbst dauert nur wenige Minuten und wird gewöhnlich unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Eine normale Zahnextraktion ist i. d. R. ein größerer Eingriff mit mehr Komplikationsmöglichkeiten. MIMI®-Flapless operierte Patienten nehmen in den meisten Fällen schon am nächsten Tag wieder ihren gewohnten Lebensrhythmus auf.

Nach der Anästhesie wird, ohne systematische Aufklappung des Zahnfleisches, ein klein-dimensionierter Knochenschacht gebohrt, durch den das leicht konische Implantat mit kontrollierter Kraft „hineinkondensiert“ wird. Da der Durchmesser des Implantates größer ist als die Bohrung, wird der umliegende, periimplantäre Knochen „lateral verdichtet“ und das Implantat ist quasi von Beginn an mit dem Knochen fest verbunden. Der Fachbegriff dafür ist „primärstabil".

Das Periost (die Knochenhaut) wird bei einer MIMI®-Flapless-Implantation gar nicht oder nur wenig verletzt.

Beim MIMI®-Flapless- Verfahren wird das Periost nicht abgelöst, wie es beim konventionellen Implantations-Verfahren üblich ist.

Nach der Implantation

Nach der MIMI®-Flapless-Implantation sollten Sie sich noch den restlichen Tag schonen und die Schmerzmittel und gegebenenfalls auch Antibiotika, die Ihnen Ihr Zahnarzt verordnet hat nach Anweisung einnehmen. In der Regel können Sie jedoch bereits am nächsten Tag Ihren Alltag wieder aufnehmen.

Champions®-Implantate werden primärstabil inseriert, sie sind noch nicht „fest", da sie noch nicht eingewachsen sind. Die Festigkeit nimmt – wie bei allen Titan- und Keramik-Implantaten – sogar in den nächsten 3 Wochen zunächst ab – die Grafik unten veranschaulicht Ihnen, wie die Osseointegration (das Verwachsen des Implantats mit dem Knochen) innerhalb der ersten 75 Tage abläuft. Bis zum 21. Tag sinkt die Stabilität auf etwa 40 % des Wertes direkt nach der Implantation. Erst nach rund 3 Monaten ist das Implantat vollständig eingewachsen und kann wie ein echter Zahn belastet werden.

Dies ist bei jedem Implantat so und hängt mit dem Knochenumbau zusammen, der ständig für eine Erneuerung der Knochensubstanz sorgt.

Das Implantat nicht überbelasten

Implantat nicht überbelasten

In den ersten 8 bis 10 Wochen nach der Implantation ist für ein erfolgreiches Einwachsen Ihre Mithilfe ganz besonders wichtig. So sollen Implantate niemals lateral, also seitlich, belastet werden. Axiale Belastungen in Längsrichtung (zum Kieferknochen hin) haben dagegen keinen negativen Einfluss auf das Einwachsen.

Implantat in den ersten 3 Monaten
Diese Grafik zeigt, wie das Implantat in den ersten 3 Monaten einwächst: In der blauen Phase nimmt die Stabilität zunächst ab, um dann während der roten Phase bis zum endgültigen Einwachsen wieder zuzunehmen.

MIMI®-Flapless – die Minimal-Invasive Methodik der Implantation

Implantation Methodik

MIMI®-Flapless unterscheidet sich gegenüber KIV erheblich – sowohl in den organisatorischen, chirurgischen Zeitabläufen als auch im prothetischen Konzept.

MIMI®-Flapless greift die modernen Erkenntnisse der Knochenphysiologie und innovativhochwertiger Prothetik (Zahnersatz) auf.

„Minimal-Invasiv" beschreibt in der Medizin allgemein operative Eingriffe, die die Haut und die Weichteile kaum oder möglichst wenig verletzen. Herz-, Gallenblasen- oder auch Hüftgelenk- und Kniegelenk-Operationen werden heutzutage auch minimal-invasiv durchgeführt, da kleinere oder gar keine Schnitte der Weichteile zu geringeren Schmerzen nach der Operation führen – verbunden mit einer rascheren Erholung und Mobilisation. Diese Erkenntnisse aus der Chirurgie wurden vor über 25 Jahren auch auf Zahnimplantationen übertragen. Das MIMI®-Flapless-Verfahren ist inzwischen weltweit als der „Goldstandard" der Implantologie anzusehen.

Eine Implantation nach dem MIMI®-Flapless-Verfahren ist in wenigen Minuten in nur einer Sitzung abgeschlossen.

Aufklappungen der Mundschleimhaut (Zahnfleisch) sind in der Regel nicht erforderlich.

Champions-Implants: Qualität made in Germany

Champions-Implants
Senses Innovations Award 2013

„Eine der besten Oberflächen!"

Studie der Universität Köln, 2010

„Bakteriendichter Mikro-Spalt!"

Zipprich-Studie der Universität Frankfurt, 2012

Gewinner des Preises „Regio Effekt" Mainz 2010

Medizin Innovations Preis Dubai 2013

 

Sie alleine haben die Zukunft Ihrer Gesundheit jetzt in der Hand!

Für alle Patienten, die seit Jahren nicht mehr fest zubeißen konnten und wegen einer unvorteilhaften Prothese nicht mehr herzhaft gelacht haben, bedeuten Implantate eine enorme Steigerung der Lebensqualität. So kann z. B. eine seit Jahren störende Gaumenabdeckung durch Implantate entbehrlich werden – man schmeckt und fühlt wieder wie früher.

Die Schonung gesunder Nachbarzähne, ein natürliches Aussehen und der Erhalt des Knochens leuchten vielen Patienten als wichtigste Argumente für ein Implantat ein. Die zunächst vielleicht höheren Aufwendungen erscheinen in einem ganz anderen Licht, wenn Implantate Lebensqualität und Gesundheit verbessern und teure Reparaturkosten vermeiden. Für Fragen, Anregungen und Wünsche steht Ihnen natürlich Ihre zertifizierte MIMI®-Zahnarztpraxis für Zahnheilkunde Dr. med. dent. Florian Wenninger gerne zur Verfügung. Wir schenken Ihnen Ihr Lächeln zurück! Innerhalb von wenigen Wochen mit Champions®-Premium-Implantaten im MIMI®-Flapless-Verfahren!