Parodontitis früh erkennen und behandeln in Ihrer Zahnarztpraxis in Fürth

  • Umfassende Beratung und Diagnostik
  • Individueller Prophylaxe- und Behandlungsplan
  • Parodontitis-Therapie

Volkskrankheit Parodontitis – was ist das?

Die Parodontitis (umgangssprachlich: Parodontose) ist eine bakteriell verursachte chronische Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontium). Zum Zahnhalteapparat zählen das Zahnfleisch, der Kieferknochen, das Wurzelzement und die Haltefasern. Die Parodontitis entwickelt sich in erster Linie ausgehend von Bakterien in den Zahnbelägen (Plaque). Allein in Deutschland sind bis zu 9 Mio. Menschen von einer Parodontitis betroffen!

Die Parodontitis gilt als Hauptursache für Zahnverlust im Erwachsenenalter!

 

Wie entsteht eine Parodontitis und wie gefährlich ist diese?

Die Parodontitis beginnt mit einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Es gibt Faktoren, welche das Risiko an einer Parodontitis zu erkranken erhöhen:

  • Eine erbliche Vorbelastung (Eltern oder andere nahe Verwandte haben/hatten eine Parodontitis)
  • Rauchen: im Vergleich zu Nichtrauchern haben Raucher ein zwei- bis siebenfach erhöhtes Risiko, an einer Parodontitis zu erkranken.
  • Diabetes: Hohe Blutzuckerwerte bei schlecht eingestellten Diabetikern schwächen die Abwehrkräfte und erhöhen die Entzündungsneigung des Parodontiums
  • psychischer Stress
  • hormonelle Umstellungen: während der Schwangerschaft besteht ein deutlich erhöhtes Parodontitisrisiko
  • Erkrankungen, die das Immunsystem schwächen

Zu Beginn der Erkrankung sind häufig keine oder nur leichte Symptome vorhanden. Schreitet die Zahnfleischentzündung fort, kann dies zu einer Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) führen. Dabei werden weitere Strukturen geschädigt: Zahnfleisch und auch Knochensubstanz werden durch entzündliche Prozesse zerstört. Der Zahn wird locker!

Neben einer Beeinträchtigung der Mund- und Zahngesundheit, stellt eine Parodontitis auch eine Gefahr für den ganzen Körper dar. Wissenschaftliche Belege zeigen, dass eine chronische Entzündung wie die der Parodontitis zu unterschiedlichen systemischen Erkrankungen führen kann.

Gelangen die entzündungsauslösenden Bakterien von den betroffenen Stellen im Mund in andere Körperbereiche, können diese dort weitere Schäden anrichten. Eine unbehandelte Parodontitis ist ein Risikofaktor für die Entstehung von Diabetes mellitus, Atemwegserkrankungen und für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Für Schwangere besteht das Risiko einer Frühgeburt. Weitere Erkrankungen in Zusammenhang mit einer Parodontitis wie z.B. Rheuma oder Alzheimer werden diskutiert.

Anzeichen einer Gingivitis/Parodontitis

Wie erkenne ich eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis)?

  • gerötetes und/oder geschwollenes Zahnfleisch
  • empfindliches Zahnfleisch (Berührung)
  • Zahnfleischbluten – v.a. beim Putzen

Wie erkenne ich eine Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis)?

  • gerötetes und/oder geschwollenes Zahnfleisch
  • Zahnfleischbluten
  • Entstehung von sogenannten Zahnfleischtaschen in die sich Bakterien einnisten
  • Auftreten von Mundgeruch
  • Zahnfleischrückgang
  • Freilegung der Zahnhälse mit erhöhter Schmerzempfindlichkeit (Zähne wirken dadurch optisch länger)
  • Abbau des Kieferknochens
  • Lockerung der Zähne und möglicher Zahnverlust

Wir helfen Ihnen durch ein wissenschaftliches und nachhaltiges Behandlungskonzept. In den meisten Fällen können wir so einem drohenden Zahnverlust vorbeugen.

 

Wie wird eine Parodontitis behandelt?

  • Entfernung von Plaque und Zahnstein sowie der Ablagerungen unterhalb des Zahnfleischsaumes. Die Behandlungen werden selbstverständlich möglichst schmerzfrei durchgeführt mit Hilfe von Lokalanästhesien. Die Parodontalbehandlungen werden je nach Aufwand in ein oder zwei Sitzungen durchgeführt. Bei Bedarf wird auch ein Antibiotikum eingesetzt um besonders aggressive Bakterien unschädlich zu machen.
  • Reinigung der Wurzeloberflächen. Das heißt Entfernung des Biofilms, der die schädlichen Bakterien enthält.
  • regelmäßige Nachsorge-Termine (unterstützende Parodontitistherapie) für die Aufrechterhaltung der Dentalhygiene sind unerlässlich, um zu verhindern, dass die Krankheit bald wieder von neuem beginnt. Zusätzlich erhalten Sie genaue Informationen, wie Sie Ihre Mundhygiene optimieren können. Gründliche Mundhygiene, bei Verwendung von Interdentalbürstchen und Zahnseide für schwer zugängliche Stellen, sind dabei sehr zu empfehlen.

Sollten Sie den Verdacht haben, eine Parodontitis zu haben, kann ihr Zahnarzt dem Verdacht nachgehen und die notwendige Therapie einleiten. Vereinbaren Sie einen Termin in der Praxis für Zahnheilkunde Dr. Wenninger in Fürth.

 

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